3 alte weiße Männer

Rassist Sarrazin mit Unterstützung von Peter Gauweiler (CSU) und man glaubt es nicht Oskar Lafontaine von der Linken, die sich gegenseitig in Klischees und Hetze überboten.
Merke, wer solche „Linken“ hat, braucht keine „Rechten“ mehr:
Bsp.: So koste Oskar Lafontaine zufolge ‚jedes unbegleitete Flüchtlingskind‘ monatlich rund 5.000 Euro – aus seiner Sicht zuviel, denn das könne er einer Sozialrentnerin nicht guten Gewissens erklären.“
3 weise Männer wären mir da lieber gewesen, denn diese alten weißen Männer, sollten sich besser ums Herbstlaub in ihren Gärten kümmern, als weiteren Unfrieden zu stiften.
Denn denen sind Flüchtlingskinder doch genauso egal wie arme Rentner…

Quo vadis Linke …

Wenn die AfD in Sachsen über 27 Prozent bekommen hat mit der CDU über 60% rechtskonservstiv und die Linke nur noch knapp über 10, muss uns Linke das zu denken geben.

War die Linke früher nicht die Alternative zum Establishment – ja früher…..! .. Und weil Protest im Osten auch immer latent Protest gegen den etablierten Westen ist, übernimmt die AfD jetzt diese Funktion.

Der Niedergang der großen Parteien, vor allem die der SPD, hätte zusätzlich beste Bedingungen geboten, sich endlich zu profilieren. Stattdessen stagniert die LINKE von kommunal bis kontinental, vielerorts verliert sie und verliert sich dabei.

… hat das tatsächlich nur mit internen Auseinandersetzungen über die Aufstehen-Bewegung und über die Migrationspolitik zu tun, mit Differenzen in der Bewertung der EU, mit linken Konkurrenzkandidaturen, und vor allem mit einer internationalen Krise der Linken in Zeiten einer rechtspopulistischen Offensive.

DIE LINKE schafft es über ihre treue Anhängerschaft hinaus nicht, das Gefühl zu vermitteln, dass sie einen relevanten Beitrag zur Lösung dringender Zukunftsfragen leisten kann.

Vom Status einer linken Volkspartei im Osten Deutschlands entfernt sie sich immer mehr und steht dabei immer mehr am Rande der politischen Auseinandersetzungen. Die gesellschaftliche Frontlinie verläuft derzeit für viele zwischen Grünen und AfD. Da ist es ein sehr weiter Weg hin zu jenen neuen linken Mehrheiten, um die wir jetzt allerorts kämpfen wollen.

Wir brauchen keine Generalüberholung von etwas, das es gar nicht offensichtlich gibt: linke Politik.

… denn wie bei anderen politischen Parteien und Ideologien gibt/gab es auch links zwei Grundströmungen. „Links“ war ursprünglich immer mit dem Anspruch auf soziale Gerechtigkeit verbunden, Arbeitnehmerrechten, Sozialsystemen etc. Es gab aber auch immer den oft viel mächtigeren Flügel der sogenannten „Salonlinken“, denen eine unbürgerliche Lebensweise und ein antinationaler Gestus wichtig war, die aber aufgrund ihres Status nicht von den sozialen Fragen betroffen waren. Nur aus einer Art herablassendem Almosendenken heraus hat sich dieser Flügel der Armen und Geknechteten angenommen und natürlich auch, weil man die „Massen“ als Machtbasis brauchte. Seit die ehemals Konservativen nun nur noch neoliberal und wirtschaftsorientiert denken, haben sie den Bohémiens so viel Spielwiese gegeben, dass sie das „Pack“ nun nicht mehr brauchen….

Aber vielleicht wird DIE LINKE mit einer klaren Ausrichtung ja erfolgreicher, als ich glaube. Dagegen hätte ich wahrlich nichts. Denn dass die Fahrt gegen die Wand gestoppt werden muss, ist mehr als klar.

„Der Mensch lebt nicht von Brot allein, besonders wenn er keines hat. Hat er es, dann ist der Traum des Mehr erst recht fällig und rot (Bloch, 1932).

Capitalism kills! ✊✊✊

Wir leben übrigens nicht erst seit ein paar Tagen über unsere Verhältnisse.

Dass in jedem Falle sterbende System mit „Wachstum auf Pump“, der Kapitalismus bedingt den Degrowth oder Postwachstum, eine Wirtschaftsweise und Gesellschaftsform, die das Wohlergehen aller zum Ziel hat und die ökologischen Lebensgrundlagen erhält.

Dafür ist eine grundlegende Veränderung unserer Lebenswelt und ein umfassender kultureller Wandel notwendig.

Capitalism kills! ✊✊✊

Wie zeigen wir Empörung?

Was nutzt es die Faust in der Tasche zu ballen? Sich in Onlineforen zu echauffieren? Oder am Stammtisch so richtig Dampf abzulassen? Das alleine ist es nicht, das reicht auch nicht..

Gründe gibt es doch genug für Empörung:

-Sozialabbau in Größenordnungen

-Hartz-IV-Unrecht

-das zunehmende Aufgehen der Schere zwischen Arm und Reich

-drohende bzw. schon vorhandene Rentenarmut,

-ein Pflegenotstand mit Ankündigung

-Abbau von Demokratie

-der ausufernde Überwachungsstaat

-das Privatisieren öffentlicher Daseinsvorsorge

-Steuerungerechtigkeit etc.

All das sind gewiss Gründe um sich zu empören und im Einzelfall Widerstand zu leisten.

Und diese Zustände müssen geändert werden!

Denn:

Eine gesunde demokratische Republik braucht eine Volks-Basis, die ihren Unmut kund tut und nicht alles hinnimmt, was von oben verordnet wird.

In einer lebendigen Demokratie bezieht ein Teil des Volkes oder das Volk als ganzes Stellung zu bewegenden Themen!

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

(fg)

Warum…

Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil?

Warum gibt es so wenig Widerstände dagegen?

Warum werden sie alle so schnell ins Leere geführt?

Warum ist heute keine Revolution mehr möglich trotz immer größer werdender Schere zwischen Reichen und Armen?

Revolution, sehr leicht geschrieben und gesprochen.

Aber ehrlich, wofür und vor allen Dingen mit wem?

Zu einer Revolution fehlt noch viel, auch der große Plan dazu. Nach dem Scheitern des real existiert habenden Sozialismus ist Marx ja dahingehend etwas aus der Mode gekommen. Auch geht es der Mehrheit noch nicht schlecht genug. Im Prinzip wollen die meisten doch, dass nur alles so weiter geht, wie bisher.

Was ABER etwas Mut macht: Anscheinend schnallen es immer mehr, dass sie vom politischen System verarscht werden. Die wachsende Zahl der dahingehenden Publikationen (off- wie online) wie auch die Meinungen der Leute zumindest in meinem Umfeld geben da wieder Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist und in der Verblödung versinkt. Aber daraus einen Ruf nach einer Revolution ableiten zu wollen? Hm?

Wo die Revolution bleibt, ja diese Frage stellt sich auch für mich mittlerweile beinahe täglich angesichts der Fülle an pervertierten Nachrichten und dem Ergebnis eigener Recherchen und Auswertungen zum Zustand des Landes, Europas und weltweit. Aber wer soll sie ins Rollen bringen und nicht zuletzt, wer soll sie tragen.

Bin selbst davon abgegangen zu glauben, die Betroffenen müßten nur erweckt werden. Denn was ist zu beobachten – je eminenter der Handlungsbedarf, desto größer die Plakatwand in der Wohnung, Haus und nicht zuletzt am betagten Altmetall namens Auto. Aber auch die besser gestellten, „bildungsnahen“ Schichten machen -wenn auch dezenter- munter mit und die wissen genau was sie da tun, welche Einstellung „felsenfest“ dahinter steht.

Aber das Schlimmste: Ein Volk, welches CDU/SPD wählt, ist nicht in der Lage eine Revolution zu anzugehen.

Mal schauen – das Wort „aufgeben“ gehört nicht zu meinem aktiven Wortschatz.

Rücktritt

Liebe Genossinnen, liebe Genossen!

Ich bin vor drei Jahren in die Linke mit dem Ziel eingetreten, mich für ein solidarisches Miteinander einzusetzen.
Dieses Ziel sehe ich nach den Ereignissen, die mir in den letzten Monaten widerfahren sind, nicht mehr umsetzbar. Statt einer Auseinandersetzung mit der Lebensrealität der Menschen, erlebte ich überwiegend Angriffe gegen meine Person und zwar seitens der immer gleichen Protagonisten.
Mein Drang, politisch zu gestalten, wurde durch die Beharrlichkeit einiger, die sich gegen mich einsetzten, und dieser bedingungslos folgten, ausgebremst.

Politik – gerade auf  ehrenamtlicher Basis – hat mir immer viel Spaß gemacht. …und ich betone ausdrücklich, dass ich mir immer der Solidarität auf Kreisebene sicher war und diese sehr geschätzt habe.
Außerhalb der Kreisebene traf mich aber die volle Wucht Anderer, die sich durch meine Person provoziert fühlten. Ich habe in den letzten Monaten deutlich zu spüren bekommen, was es heißt, keine Wertschätzung zu erfahren; das war ich bis dato in dieser Form nicht gewohnt. Auf dem politischen Parkett hatte ich zwar schon einiges erlebt, aber in dieser Heftigkeit nicht. Das hatte auch auf meine bisherige intrinsische Motivation weiter parteipolitisch aktiv zu bleiben, seine Wirkung.

Dieser Umgang innerhalb der Linken, dem nicht nur ich ausgesetzt war, durch den man eine Art Sektierertum kultiviert und Differenzen betont, und so verhindert, dass es zu gemeinsamen Handeln kommt, hätte schon lange verhindert werden müssen. Denn so erreicht man keine Leute außerhalb der Partei, so vermittelt man kein linkes Lebensgefühl…

Von der anfänglichen Wut blieb nur noch Enttäuschung, dass mein Gesichtsverlust nicht kompensierbar war. Für Gespräche mit den Protagonisten war ich nicht mehr bereit – diese hatten ja erreicht, was sie erreichen wollten.
Die Eigendynamik wäre dadurch auch nicht mehr aufzuhalten gewesen. Ein deutliches Zeichen der Solidarität aus der Landesebene hatte ich erwartet, so blieb nur ein fader Beigeschmack und der Eindruck für Außenstehende, dass doch diese Protagonisten im Recht sein könnten und genau das kam an in meinem privaten Umfeld und somit auch gezwungen die Reißleine zu ziehen… in diesen Momenten braucht man eine offenes ein konkretes Zeichen der Solidarität; irgendwelche Hinterzimmergespräche helfen der Sache nicht weiter, denn diese bieten keinen wirklichen Schutz. 

Ich habe mich entschieden, dass ich mich aus der aktiven Parteipolitik zurückziehen werde, was nicht heißt, dass ich nicht weiter politisch aktiv bleiben werde.

Nein, für mich ist ausschlaggebend, dass ich Dingen nicht mehr begegnen möchte, die der Sache nicht dienen. Ich möchte keine weitere Konfrontation.

Ich bedanke mich bei Euch nochmals außerordentlich für eure gezeigte Solidarität, für die vielen gemeinsamen Stunden, in denen wir politisch aktiv, aber auch privat viel unternommen haben. Ich muss jetzt einen anderen Weg einschlagen, werde euch aber nicht aus den Augen verlieren. Ich möchte es nochmals ganz deutlich zum Ausdruck bringen: Ich lege mein Amt nieder, aber werde nicht aus der Linken austreten. Die Programmatik ist sehr gut –  das „Bodenpersonal“ macht mir Problem.
Und lege somit das Amt des Kreissprechers nieder.

Mit solidarischen Grüßen
Francesco Garita

Und

Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil?

Warum gibt es so wenig Widerstände dagegen?

Warum werden sie alle so schnell ins Leere geführt?

Warum ist heute keine Revolution mehr möglich trotz immer größer werdender Schere zwischen Reichen und Armen?

Revolution, sehr leicht geschrieben und gesprochen.

Aber ehrlich, wofür und vor allen Dingen mit wem?

Zu einer Revolution fehlt noch viel, auch der große Plan dazu. Nach dem Scheitern des real existiert habenden Sozialismus ist Marx ja dahingehend etwas aus der Mode gekommen. Auch geht es der Mehrheit noch nicht schlecht genug. Im Prinzip wollen die meisten doch, dass nur alles so weiter geht, wie bisher.

Was ABER etwas Mut macht: Anscheinend schnallen es immer mehr, dass sie vom politischen System verarscht werden. Die wachsende Zahl der dahingehenden Publikationen (off- wie online) wie auch die Meinungen der Leute zumindest in meinem Umfeld geben da wieder Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist und in der Verblödung versinkt. Aber daraus einen Ruf nach einer Revolution ableiten zu wollen? Hm?

Wo die Revolution bleibt, ja diese Frage stellt sich auch für mich mittlerweile beinahe täglich angesichts der Fülle an pervertierten Nachrichten und dem Ergebnis eigener Recherchen und Auswertungen zum Zustand des Landes, Europas und weltweit. Aber wer soll sie ins Rollen bringen und nicht zuletzt, wer soll sie tragen.

Bin selbst davon abgegangen zu glauben, die Betroffenen müßten nur erweckt werden. Denn was ist zu beobachten – je eminenter der Handlungsbedarf, desto größer die Plakatwand in der Wohnung, Haus und nicht zuletzt am betagten Altmetall namens Auto. Aber auch die besser gestellten, „bildungsnahen“ Schichten machen -wenn auch dezenter- munter mit und die wissen genau was sie da tun, welche Einstellung „felsenfest“ dahinter steht.

Aber das Schlimmste: Ein Volk, welches CDU/SPD wählt, ist nicht in der Lage eine Revolution zu anzugehen.

Mal schauen – das Wort „aufgeben“ gehört nicht zu meinem aktiven Wortschatz.

Die nächste Revolution ist die eines neuen Lebenstiles!!!!

faustWas man als politisch denkender Mensch ablehnt, ist offenkundig dann doch akzeptabel, wenn man als Verbraucher handelt. So gibt es viele unter uns, die gegen schlechte Arbeitsbedingungen bei Discountern wettern, um kurz darauf die gute Qualität des ach so billigen Weins bei Aldi & Co. zu loben. Wir empören uns vor dem Fernseher über die skandalöse Kinderarbeit in der Textilindustrie und haben alles am Tag darauf wieder vergessen, wenn wir neue Klamotten kaufen.

Wir sehen uns gerne als Opfer einer falschen Politik und übermächtiger Konzerne. Wir sind jedoch mitverantwortlich. Verantwortlich, weil wir falsche Politik zulassen und Konzerne nicht in ihre Schranken verweisen – nicht zuletzt weil wir den immer neuen Verlockungen des Konsums erliegen. Wir sind auch Täter – ist das auch tatsächlich jedem auch klar??

Es wird Zeit zu begreifen, wie politisch der Konsum ist, wie stark wir alle mit diesem Wirtschaftssystem, das noch so wenig nachhaltig ist, weil es dem irrationalen Wachstumsglauben folgt, und ganz persönlich, und ganz privat sind wir mit ihm verbandelt . Und wie groß sind unsere Möglichkeiten, das System zu ändern?

Mit einer Revolution des Lebensstils- nicht anders ist das möglich!!!

Utopien haben in diesen Zeiten, keine Konjunktur. Es gibt sie aber, den Blick in eine mögliche und attraktive Zukunft, in der wir als vorrangig soziale statt konsumierende Wesen „gut leben statt viel haben“
Sind wir reif für diesen Denkanstoss?
Die Zeit wird aber kommen müssen um diesen Denkanstoss breiter zur Kenntnis zu nehmen.

Verändern wir also auch uns, damit sich Politik und Wirtschaft ändern. Grundlegend!